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NEU: Praxiskurs zur Einführung
in die HSH-Methode - 2008
2. Praxiskurs zur
Einführung der
Hand-Sattel-Hand-Methode von
Fritz Stahlecker
Nachdem sich der Mitschnitt des 1.
HSH-Kurses im Dezember 2007 (Arbeitsreihe zur
HSH-Methode DVD 1) als sehr hilfreich erwiesen hat,
setzen wir mit dem 2. Praxiskurs diese Reihe fort.
Wie
schon beim ersten Kurs geht es nicht darum, eine
perfekte Vorführung oder besonders schöne Bilder zu
zeigen. Um Fortschritte zu machen, muss man immer
wieder bestimmte Abläufe wiederholen und schauen,
wie man vorgehen kann. Dafür sind die Videos dieser
Reihe gedacht.
Sie
zeigen die tägliche Arbeit, wie verschieden sich
Ausbilder verhalten und wie unterschiedlich Pferde
reagieren. Vor allem aber soll deutlich gemacht
werden: Die Hand-Sattel-Hand-Methode ist nicht
schwer erlernbar. Jeder kann auch mit einem ganz
durchschnittlich veranlagten Pferd erstaunliche
Fortschritte erzielen. Und das ist genau das, was
die Freude vermittelt, die mit dieser Methode direkt
verbunden ist.
Wenn
mein Pferd versteht, was ich von ihm will, wenn es
versucht auszuführen, was ich ihm „gezeigt“ habe –
z.B. der erste Ansatz zum spanischen Tritt, die
ersten kurzen Tritte – motivieren mich diese
Erfolgserlebnisse weiterzumachen, um dahin zu
kommen, wohin ich will. Das muss aber nicht immer
das höchste Ziel sein. Es kann genügen, beim einen
Pferd den Trab zu verbessern, beim anderen das
Mitmachen zu fördern, bei wieder einem anderen die
Versammlung zu steigern.
Auf
die kleinen Dinge kommt es an! Zum Beispiel kann man
in der Galopp-Pirouette im Takt mitspringen, um das
Pferd in seinen Bewegungen zu animieren. Oder dass
man bei bestimmten Übungen an der richtigen Stelle
steht oder die Touchiergerte an das geeignetste
Körperteil des Pferdes bringt. Dann gibt es wiederum
auch viele Variationsmöglichkeiten, um zu einem Ziel
zu kommen. So kann man zum Beispiel den spanischen
Trab aus dem spanischen Schritt entwickeln, oder
aber, wenn es das Pferd anbietet, durch
Galopp-Trab-Arbeit.
Fritz Stahlecker erzählt wieder aus
seinem unerschöpflichen Schatzkästchen an
Erfahrungen und hilft jedem auf seinem jeweiligen
Niveau, bei seinem speziellen Thema oder Problem.
Dazwischen geht es immer wieder um Grundsätzliches,
wie um das „Wie des Lobens“ oder um die Aufgabe der
Kandare. Oder es geht um die kurzen Reprisen, die
viel wirkungsvoller sind, als zu lange Dasselbe zu
üben oder um das Aufhören zum richtigen Zeitpunkt.
Und das sind die Themen der einzelnen
Kapitel:
1. Einführung und Vorstellung
2. Dr. Guido Wolff mit dem 3-jährigen
Sir Syracon, 3-4 Monate Handarbeit.
Die Anfänge mit einem jungen Hengst: gerade
vorangehen auf verschiedenen Linien, erstes Travers,
Halteübungen, wie zeige ich dem Pferd den spanischen
Schritt.
3. Klaus Zoller mit Roynac, knapp 1
Jahr Handarbeit.
Kurz zusammengerafft der Weg vom
Schritt zu den ersten Piaffetritten, dann Travers,
spanischer Schritt und Trab.
4. Claudia Jung mit dem 4-jährigen
PRE-Hengst Festux, knapp 1 Jahr Handarbeit.
Unter anderem: durch spanischen Trab
lässt sich der Kadenztrab verbessern.
5. Claudia Jung mit der 7-jährigen
Bonnie, erst kurze Zeit in HSH-Ausbildung.
Gute Ansätze in nahezu allen Übungen
- Das Talent eines Pferdes ist mit HSH schnell
erkennbar.
6. Klaus Zoller mit Roynac,
Kandarenhandarbeit.
Die Vorarbeit für das erste Reiten.
7. Steffi Staudenmeyer mit der
15-jährigen Athena.
Ein schon älteres Dressurpferd wird
mit HSH weitergefördert, hier ein kurzer Ausschnitt
aus der Übung in der Galopp-Pirouette.
8. Carmen Rothacker mit dem
19-jährigen Prinz, ca. 4. Jahre Handarbeit.
Ein schwieriges Pferd, das sich durch
HSH vollkommen verändert präsentiert. Es hat
in fortgeschrittenem Alter Spaß und
Ausstrahlung durch HSH bekommen und es lernt immer
noch mehr dazu.
9. Claudia Jung mit dem 8-jährigen
William, 4 Jahre Handarbeit. Vom
Boden aus kann ein Pferd noch mehr in der
Galopp-Pirouette, in den fliegenden Galoppwechseln
und im spanischen Trab gefördert werden.
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