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HSH - Ausbildung
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In Harmonie mit Pferden

 

Karin Schöpke, Schulstraße 10 in 22889 Tangstedt

E-Mail: karin.schoepke@onlinehome.de 

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Hand-Sattel-Hand-Methode:

Die gewaltfreie Pferdeausbildung

entwickelt und aufgeschrieben von Fritz Stahlecker

HSH-Homepage

 

"Mein Ziel ist es, Pferde ohne Zwang zur Mitarbeit zu motivieren.

Mit meiner Hand-Sattel-Hand-Methode erlernt Ihr Pferd spielerisch und stressfrei

auch die anspruchsvollsten Dressurlektionen"

                                                                              Fritz Stahlecker

 

Hier 12-Seiten-Broschüre als PDF-Datei herunterladen (ca. 2 MB)

 

Bericht über den Besuch von Fritz Stahlecker in Tangstedt lesen


2006 auf der Hansepferd-Messe entdeckte ich die beiden Lehr-DVDs "Handarbeit für junge Dressurpferde" von Fritz Stahlecker. Stahlecker? Nie gehört. Und das will etwas heißen, weil ich so ziemlich von jedem Ausbilder etwas gelesen oder dessen Videos gesehen hatte.

 

Die Beschreibung auf dem Cover sprach mich an, und für meine vierjährige Cera - eben angeritten - brauchte ich einen sinnvollen, pferdegerechten Ausbildungsweg. Also kaufte ich die DVDs.

 

Die Filmaufnahmen übertrafen alle meine Erwartungen: Ein Mann in den 70ern "tanzt" mit seinem vierjährigen Hengst durch die Halle. Alles was er erzählt und beschreibt, ist nicht nur pferdegerecht. Es ist immer zum Wohle des Pferdes. Er geht davon aus, dass das Pferd es uns immer recht machen will. Wir müssen nur einen Weg finden, uns dem Vierbeiner mitzuteilen.

 

Trotzdem sollte es noch zwei Jahre dauern, ehe ich mich diesem System zuwandte. Ich habe mir die Arbeit an der Hand damals einfach nicht zugetraut. Heute bedaure ich das sehr und weiß, wie unbegründet meine Bedenken waren.

 

Ende April 2008 fielen mir diese DVDs beim Umräumen wieder in die Hände. Und weil ich Sachen gerne gründlich mache, forschte ich im Internet nach der Ausbildungsmethode. Ich fand Herrn Stahleckers neue Internetseite (www.hsh-fritz-stahlecker.de). - und den Hinweis, dass in seinem Heimatstall eine Woche später ein Tagesworkshop stattfindet! Leider wohnt Herr Stahlecker in der Nähe von Stuttgart - nicht gerade ein Katzensprung von hier. Trotzdem meldete ich mich an.

 

Meine Freundin Christine Huguenin (siehe Fotos unten) war von Anfang an ebenso begeistert wie ich und kam mit.

 

Meine Freundin Christine Huguenin und ihr 11-jähriger, hoch talentierter
Wallach "Tom". Sie zeigt erste Versuche im Spanischen Trab - nach nur
8 Wochen HSH-Arbeit".
"Tom" gibt sich Mühe, reagiert allein auf ZEIGEN
mit dem Stöckchen.

 

Sind das nicht gigantische Bewegungen? Man kann erkennen, dass es dem
Wallach Spaß macht und ihn außergewöhnlich gut gymnastiziert. Aber natürlich
sind solche Riesenbewegungen nicht das Endziel. Ziel ist vielmehr ein geregelter
"tanzender" Trab im Takt, der den Trab verbessert und das Pferd von der Vorhand löst.

 

Wir hatten das Glück, dass wir mehrere - meist junge - Pferde mit ihren Besitzern bei der Handarbeit beobachten durften. Dabei erklärte uns Herr Stahlecker, was und zu welchem Zweck da gerade erarbeitet wurde und welche Stärken und Schwächen jedes einzelne Pferd mitbrachte.

 

Was für ein Genuss! Alle Pferde waren mit Feuereifer bei der Arbeit, spitzten die Ohren und waren voll auf ihren Ausbilder konzentriert. Keins schlug mit dem Schweif oder zeigte irgendeine Abwehrhaltung.

 

Und das Tollste: Es waren auch "ganz normale" Pferde und Besitzer darunter - nicht nur ausgebildete Reitlehrer und künftige Olympia-Cracks. Und alle Pferde zeigten bereits Piaffe oder kurze Tritte, Spanischen Schritt und Spanischen Trab, Steigen auf Kommando und Galopp-Pirouetten oder deutlich erkennbar die Ansätze dazu.

 

Nach der Handarbeit wurden die gerittenen Pferde auch unter dem Sattel gezeigt. Besonders beeindruckend: Fritz Stahleckers Hengst Mataré, inzwischen 6-jährig, den wir ja schon von den Lehr-DVDs kannten. Er trabt und passagiert wie auf Wolken, spielerisch, leichtfüßig, scheinbar ohne Anstrengung. Vorgestellt wurde er von Claudia Jung, seit Kindesbeinen Schülerin von Herrn Stahlecker.

 

Sie ist Pferdewirtschaftsmeisterin, betreibt einen eigenen Dressurstall und züchtet sehr erfolgreich Araber. Vor allem aber unterrichtet sie auch die Methode. Sie kommt nun auch zu mir alle zwei - drei Monate in den Stall.

 

Zum Abschluss zeigte uns der 19-jährige Wallach "Prinz" mit seiner Besitzerin Carmen Rothacker sein Repertoire. Er ist erst seit 3 Jahren in dieser Ausbildung, galt zuvor als schwierig und so gut wie unreitbar. Mehrere Bereiter haben sich an ihm versucht - offenbar vergeblich. Bis Carmen Rothacker die HSH-Methode für sich entdeckte und ihren "Prinz" konsequent danach arbeitete.

 

Er beherrscht heute alle Lektionen der Hohen Schule - mit Leichtigkeit und offensichtlich großem Spaß. Und: Sie ließen sich alle auf das Reiten übertragen.

 

Wir hätten noch Stunden zusehen können! Wir wurden von Herrn Stahlecker und seinem Team so herzlich aufgenommen, durften alle mit Fragen löchern und erhielten bereitwillig und kompetent Auskunft. Alle machten uns Mut, diese Arbeit selbst zu probieren.

 

An dieser Stelle einmal allen ganz herzlichen Dank für die Zeit, die man uns geschenkt hat, ganz besonders an Frau Wägenbaur, die alles so grandios organisierte!

 

Karin Schöpke und Christine Huguenin, Sommer 2008