Madrigal

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Madrigal – frech und stets um "seine" Stuten besorgt

Madrigal ist ein 14-jähriger Trakehner-Wallach. Als ihn Manuel einst übernahm, galt er als unreitbar, und laut Manuels Aussagen, hat es auch mehrere Jahre gedauert, ehe er so willig wie heute mitgearbeitet hat.

Er ist zusammen mit Cornette und mit Thirilou, Manuels Berittpferd, zu mir gekommen. Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass er mal mehr als unleidlich im Umgang gewesen ist. Er ist im Parelli-System bis Level 3/4 ausgebildet, reagiert auf feinste Zeichen.

Aufdrehen muss er nur, wenn er eine seiner Stuten vermisst. Dann bläst er sich tierisch auf, bis er wieder neben ihr steht.

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In den ersten Wochen war Madrigal recht nervös und unruhig, und genau wie Cornette stopfte er das Heu ohne Sinn und Verstand in sich hinein.

Das hat sich inzwischen geändert. Trotzdem ist auch er auf Diät gesetzt.

Er hatte schlechte Füße. Alle naselang laborierte er an Hufgeschwüren oder einem dicken Bein herum. Schon seit einigen Monaten ist damit Schluss – für mich der Beweis, dass er sich hier jetzt rundum wohl fühlt.

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Die Nachmittage verbringt Madrigal – wie auch Cera – mit einem ausgedehnten Schönheitsschlaf. Wenn er mal nicht liegt, dann steht er dösend in einer Ecke der Box und träumt.